DIE LANGE REISE DER KAFFEEBOHNEN

DIE LANGE REISE DER KAFFEEBOHNEN

DIE LANGE REISE DER KAFFEEBOHNEN

Der Transport des Kaffees erfolgt per Schiff, verpackt in Jutesäcken zu je 60 Kilo. Sorgfältig werden die Säcke so gelagert, dass die Luft zwischen den einzelnen Säcken zirkulieren kann, um jegliche Gefahr von unangenehmen Gerüchen oder Schimmelbildung zu vermeiden. Alles für eine Reise unter bestmöglichen Bedingungen – von den Anfängen in den jeweiligen Anbauländern bis zum Eintreffen bei illy in Triest.

Nach der Ankunft in Triest werden die Grünkaffeesäcke gezählt, auf Förderbändern transportiert und geöffnet. Mittels Rüttelband und Sieb werden die Bohnen sortiert und eventuelle Abfälle entfernt.
Ein Sauggerät eliminiert die zu kleinen Bohnen, ein magnetischer Trenner mögliche Metallteile. Schließlich wird jede Kaffeebohne von einem bichromatischen Gerät “fotografiert”, unreife oder gärende Bohnen werden entfernt. Denn unter den 50 Kaffeebohnen, die es für einen Espresso braucht, reicht eine schlechte, um ihn zu verderben. Pro Tag werden bei illy bis zu 45 Tonnen Kaffee geprüft.

illy mischt die neun Arabica-Sorten für die einzigartige illy Kaffeemischung vor und nicht nach der Röstung. Auf diese Weise wird das gleichbleibende Aroma der Kaffeemischung sicher gestellt.

Die Kunst der Mischung
Alle Kaffeemischungen werden aus Kaffee unterschiedlicher Anbaugebiete zusammengestellt. Jeder Kaffee trägt sein Aroma, seinen Körper und seine Balance von bitteren und süßen Noten zur Kaffeemischung bei. Ziel ist eine vollendete Harmonie.
Um das Endergebnis – den einzigartigen illy Kaffeegenuss – konstant zu halten, variiert illy von Mal zu Mal die Mengenverhältnisse der ausgewählten Kaffees. Perfektion, die sich nicht in einem “Rezept” mit festen Mengenangaben für die Naturstoffe festlegen lässt.

 

Die entscheidende Viertelstunde: In dieser Zeit bilden sich die etwa 800 Substanzen, die für Geschmack und Aroma der illy Kaffeemischung verantwortlich sind.

In einer großen Drehtrommel wird der Kaffee auf etwa 200°C erhitzt.

  • Phase 1: Die Kaffeebohnen trocknen, färben sich golden und entwickeln den Röstduft.
  • Phase 2: Die Bohne hat nur noch 60% ihres Volumens und wird braun.
  • Phase 3: Die Farbe wird noch dunkler, die Bohne verliert etwa 18% ihres Gewichts und wird brüchig.

In einem Prozess, der nach der Röstung noch einige Tage anhält, verlieren die Bohnen Kohlendioxid. Zieht sich das zu sehr in die Länge, besteht die Gefahr, dass sich die flüchtigen Aromastoffe zersetzen und der Kaffee ausgelaugt wird. Mit der Verlängerung der Röstzeit verschiebt sich das Gleichgewicht von Säure und Bitterkeit.

Die sanfte Abkühlung mittels Frischluftstrom schließt den Prozess ab. Die kostbaren Aromen werden bewahrt und der Kaffee geschützt.