LÄNDER UND SORTEN:
GEOGRAFIE UND GESCHICHTE EINER TASSE KAFFEE

Brasilien

Die brasilianischen Kaffees mit den üppigen Aromen von Schokolade und geröstetem Brot bilden die Basis für die Espressomischung. Mit einem Drittel der Gesamtproduktion ist Brasilien der größte Arabica-Produzent der Welt: 5 Milliarden Kaffeepflanzen, 35 bis 45 Millionen Säcke pro Jahr, 5 Millionen Beschäftigte, 300.000 Kaffeebauern.

Mittelamerika

El Salvador, Costa Rica, Mexiko, Panama, Honduras: hier wächst ein leichter Kaffee – süß, aber mit Säurenoten.

Guatemala

Eine limitierte Produktion, aber vorzüglicher, süßer Kaffee von mittlerer Säure und intensivem Schokoladenaroma. Die perfekte Ergänzung für alle Mischungen und einer der wichtigsten Bestandteile für Filterkaffee.

Kolumbien

Wunderbar süßer Kaffee. Mit etwa 12 Millionen Säcken pro Jahr deckt Kolumbien 10% der weltweiten Arabica-Produktion.

Indien

Die Vorzüge dieses Kaffees liegen in einem vollmundigen Körper, einem würzigen Aroma und dem Hauch eines angenehm bitteren Geschmacks.

Äthiopien

Das Ursprungsland des Kaffees. Produziert den besten “gewaschenen” Arabica, mit Noten von Jasmin, Obst und Zitrusfrüchten.

Kenia

Produziert wenig, aber ausgezeichneten Kaffee, dank seines gemäßigten und beständigen Klimas.

500 n.C.

Der äthiopische Pater Kaldi entdeckt die belebenden Eigenschaften von Kaffeekirschen und versucht sie zu rösten sowie zu mahlen.

1500 n.C.

Der Kaffee gelangt nach Damaskus, Kairo und Istanbul.

1591 n.C.

Der Arzt Prospero Alpini beschreibt den Kaffee in seinem Werk “De medicina Aegyptorum“.

1645 n.C.

In Venedig tauchen die ersten Kaffeegeschäfte auf.

1700 n.C.

Der Kaffee verbreitet sich in ganz Europa, und die Kaffeepflanzen gelangen auch in die Kolonien.

1737 n.C.

Linneo gibt der Pflanze den Namen „Coffea“.