Der Schutz des Ökosystems

Der Schutz des Ökosystems ist für illycaffè ein wesentlicher Bestandteil im Streben nach erstklassiger und nachhaltiger Qualität. Das reicht von der Entwicklung und Förderung von umweltgerechten Methoden für den Kaffeeanbau bis zur Reduktion von Einflüssen auf das Ökosystem während des gesamten Produktionsprozesses.

Diese Verpflichtung beginnt in den Erzeugerländern gleich nach der Kaffeeernte. Durch Besuche bei den Kaffeebauern und das Verteilen von Ratgebern und Anleitungen zur Verbesserung des Kaffeeanbaus werden die Erkenntnisse der Università del caffè hinsichtlich der Auswirkungen auf die Umwelt verbreitet und ihre Anwendung gefördert. Dazu gehören beispielsweise die Reduktion des Wasserverbrauchs beim Waschen des Kaffees, ein optimaler Umgang mit dem Abwasser, das Pflanzen von Bäumen als natürlichen Sonnenschutz für die Kaffeepflanzen sowie die eingeschränkte Verwendung von synthetischen Produkten.

In Triest, wo die besten Arabica-Bohnen zur unverwechselbaren illy Kaffeemischung verarbeitet werden, haben hohe Investitionen seitens des Unternehmens dazu geführt, den Einfluss der Verarbeitungsprozesse auf die Umwelt zu minimieren. Die Emissionswerte der Röstanlage beispielsweise liegen unter 20% der gesetzlich festgelegten Grenzen. Darüber hinaus wurde soeben ein Projekt fertiggestellt, das die während des Röstprozesses erzeugte Wärme zur Warmwasseraufbereitung für die Heizung des Unternehmens nutzt.

Diverse bedeutende Auszeichnungen und Zertifikationen würdigen die Umweltpolitik von illycaffè.

Das "Instituto Terra"

In Brasilien unterstützt illycaffè die Aktivitäten des Terra Instituts, eine von Sebastião und Leila Salgado gegründete Non-Profit-Organisation für Schutz, Pflege und Erhaltung des Mata Atlantica, des atlantischen Regenwalds, eines der fünf bedeutendsten Ökosysteme der Welt. 2008 wurde ein Ratgeber zur Rückgewinnung und Pflege der sich gegenwärtig im Besitz von Kaffeefirmen befindenden Bestände des atlantischen Regenwalds erarbeitet und an Kaffeebauern, Universitäten und Forschungseinrichtungen verteilt.

Nach und nach wurden Forschungscamps in vier verschiedenen Gegenden des Landes eingerichtet, um die Entwicklung der Bäume zu untersuchen.