Cauca

Kolumbien

Die Region Cauca liegt im Süden Kolumbiens. Dies ist ein Land mit verführerischen Landschaften, reich an Quellen und Wasserfällen.
Die Provinzhauptstadt Popayàn, im 17. Jahrhundert gegründet und bekannt als „La Ciudad Blanca“, ist ein renommiertes Touristenziel und ein bedeutendes religiöses Zentrum. Berühmt ist sie auch für die traditionellen Feierlichkeiten, die hier während der Karwoche stattfinden. In einer so vielfältigen Region wie Cauca ist das Kaffeeanbaugebiet nördlich des Río Patía ungewöhnlich homogen und bietet ideale Bedingungen für eine gute Ernte.

Zwischen den Hochkordilleren und der Hochebene, auf einer Höhe von zirka 1700 m, wartet diese Bergregion mit einem stabilen Klima, reichlichen Regenfällen und einem sehr fruchtbaren, ursprünglich vulkanischen Boden auf. Die Jahreszeiten sind klar in eine Trocken- und eine Regenzeit unterteilt. All dies trägt zur Erzeugung eines Kaffees von exzellenter Qualität bei. Arabica aus Cauca wird von Hand geerntet und auf der ganzen Welt wegen seiner besonderen Süße geschätzt.

N/A°

Carlos Solarte

Kolumbien

monoarabica Carlos Solarte
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Carlos Solarte
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Cauca
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2007

Als Francisnet auf dem Gut eintrifft, heißt Carlos seinen Freund und Kollegen herzlich willkommen: Es ist Zeit für den gewohnten Tinto, eine Tasse dampfend schwarzen Kaffees, dem sie häufig gemeinsam frönen. Seitdem Carlos mit dem Landesverband der Kaffeeerzeuger kooperiert, sind seine Tage voller Treffen wie diesem und voller Verpflichtungen. Nicht genug damit, dass er seine eigene Plantage führt. Einen Großteil seiner Zeit widmet er anderen Pflanzern: Er kümmert sich um ihre Ernten und hilft ihnen bei der Lösung des einen oder anderen Problems. Im Laufe der Jahre hat er dank seiner Arbeit viele Pflanzer kennengelernt und lernte die Rolle des Kaffees für das soziale Gefüge Caucas schätzen. In dieser multiethnischen Region, in der Abkömmlinge indigener prähispanischer Stämme leben wie die Los Paeces und die Misak, bauen zirka 97.000 Familien Arabica-Kaffee an, eine wahre örtliche Tradition.

Wie viele von ihnen ist auch Carlos ein „Sohn des Kaffees“. Indem er nämlich in die Fußstapfen seines Vaters trat und auf den Feldern arbeitete, konnte er studieren, wurde Agronom und verbesserte dadurch seine soziale und finanzielle Situation.
Ein altes Sprichwort in dieser Region besagt: Kaffee bringt immer Gutes mit sich. So verwendeten ihn die Bauern in Cauca früher sogar dazu, Schnittwunden und andere Verletzungen zu verarzten. Während er seinem Freund Francisnet nachschaut, der davongeht und auf seine Felder zurückkehrt, denkt Carlos an all das Gute, das der Kaffee zukünftig für seine Kinder noch in petto haben wird. Auch heute wird ein guter Tag.